Geprüfter Technischer Betriebswirt

Master Professional of Technical Management (CCI)

 

Technische Betriebswirte und Betriebswirtinnen üben je nach Art, Größe und Organisation der Betriebe Tätigkeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten oder Kombinationen im mittleren oder oberen Führungsbereich aus. Der Abschluss stellt die Spitze der technischen IHK-Weiterbildung dar.

 

Lehrgangsziel und Funktionsbild:
Ziel des Lehrgangs ist der Nachweis der Qualifikation „Geprüfter Technischer Betriebswirt“ und damit die Befähigung, mit der erforderlichen unternehmerischen Handlungskompetenz zielgerichtet Lösungen, technischer sowie kaufmännischer Problemstellungen im betrieblichen Führungs- und Leistungsprozess, zu erarbeiten. Hierzu nutzt er seine / sie ihre vertiefte betriebswirtschaftliche Fachkompetenz, verbunden mit Methoden- und Sozialkompetenz.

 

Zielgruppe:

Der Praxisstudiengang mit dem Abschluss „Geprüfter Technischer Betriebswirt“ richtet sich an

  • geprüfte Technische Fachwirte (IHK)
  • geprüfte Meister und Industriemeister
  • staatl. geprüfte Techniker
  • Ingenieure

 

Zulassung zur Prüfung  /  Positionierung der Qualifikation

Auszug aus der Rechtsverordnung

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

  1. eine mit Erfolg abgelegte Prüfung zum geprüften Technischen Fachwirt, zum Industriemeister oder eine vergleichbare technische Meisterprüfung
    oder eine mit Erfolg abgelegte staatlich anerkannte Prüfung zum Techniker  oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte, staatlich anerkannte Prüfung zum Ingenieur mit wenigstens zweijähriger einschlägiger beruflicher Praxis nachweist.

(2) Abweichend von Absatz 1 kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben worden sind, die eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

 

Gasthörer:
Alle im Lehrgang enthaltenen Unterrichtsfächer können Sie auch einzeln, als Gasthörer, besuchen.

Informationen zu den Inhalten des Lehrgangs und Terminen, geben wir Ihnen gerne.

Gasthörer haben keine Zulassungsbeschränkung. Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

 

Dozenten: 
Experten, Berater und Trainer aus Industrie und Weiterbildung, hochrangige Experten zum Thema „Technischer Betriebswirt“ die in der Lage sind, optimal auf die Prüfungen vorzubereiten.

 

Erfolgsaussichten:

Unser Ziel ist Ihr Ziel: Ihr erfolgreicher Abschluss. Deshalb werden Sie in unseren Weiterbildungen optimal auf Ihre Prüfungen vorbereitet.
Unsere Dozenten sind prüfungserfahren und meistens auch als Prüfer tätig. Sie wissen also, worauf es ankommt und befassen sich individuell mit Ihren Stärken und Schwächen.

Ihre Aufstiegsfortbildung organisieren wir zeitlich so, dass die Prüfung direkt daran anschließt.
Wir haben überdurchschnittlich hohe Bestehensquoten.


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 Lehrgangsbeginn: 22.09.2018
 Lehrgangsdauer: ca. 680 Unterrichtsstunden in ca. 18 Monaten
 Lehrgangsort:  Wörth in der Pfalz, Weiterbildungspark, Rheinstraße 1, (Karte, Routenplaner
Erreichbarkeit:
– 10 Auto-Minuten von Karlsruhe Innenstadt
– 15 Auto-Minuten von Landau Innenstadt
– mit der Straßenbahn (KVV)  – Haltestelle 3 Geh-Minuten (Maximiliansau-Eisenbahnstraße)
– Mit der Bundesbahn – Haltestelle 3 Geh-Minuten (Maximiliansau-Eisenbahnstraße)
kostenlose Parkmöglichkeiten
 Geschäftsstelle, Büro Kandel, Nansenstraße 19  (Karte, Routenplaner)
 Lehrgangszeiten Teil 1: Samstag, 07.30 – 14.00 Uhr
Dienstag, 17.00 – 20.00 Uhr  (in seltenen Bedarfsfällen)
Im ersten Lehrgangsteil werden drei Kernfächer zu vier intensiven Vollzeitwochen zusammengefasst.
 Bildungsfreistellung:  Die Vollzeitwochen sind nach dem Bildungsfreistellungsgesetz von Rheinland-Pfalz anerkannt.
Bezahlter Sonderurlaub ist hier möglich.
 Lehrgangszeiten Teil 2: Samstag, 07.30 – 14.00 Uhr 
Dienstag, 17.00 – 20.00 Uhr  (in seltenen Bedarfsfällen)
 Teilnahmegebühr: 4.480,- €  Gasthörer nach Anfrage
(Frühbucher-Rabatt und Freundschaftswerbung ist möglich)
 Anmeldeschluss: 14 Tage vor Lehrgangsbeginn (wg. Bildungsfreistellung)
 Förderung: Eine erneute Förderung durch das Aufstiegsbildungsförderungsgesetz (Meister-BAFöG) ist möglich.
 Gasthörer: Eine Gasthörerschaft für die einzelnen Inhalte ist möglich.

Lehrgangsinhalte:

Prüfungs-/Lehrgangsteil 1: Wirtschaftliches Handeln und betrieblicher Leistungsprozess

1. Aspekte der allgemeinen Volks- und Betriebswirtschaftslehre

  • Wirtschaftssystem und deren rechtliche Ausprägung
  • Der volkswirtschaftliche Kreislauf
  • Marktformen
  • Konjunktur- und Wirtschaftspolitik
  • Die EU und andere Wirtschaftsorganisationen
  • Standort und Rechtsform
  • Aspekte der Unternehmensführung, des Wertschöpfungsprozesses

2. Rechnungswesen

  • Finanzbuchhaltung als Teil des Rechnungswesens
  • Bilanzierungsgrundsätze
  • Interpretieren von Jahresabschlüssen
  • Analyse der betrieblichen Leistungserstellung
  • Kostenrechnungssysteme
  • Unternehmensbezogene Steuern

3. Finanzierung und Investition

  • Analyse finanzwirtschaftlicher Prozesse
  • Investitionsrechnung
  • Nutzwertrechnung
  • Bestimmung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer
  • Finanzierungsformen

4. Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft

  • Unternehmenspositionierung, Marketinginstrumente
  • Produktlebenszyklus, Produktplanung
  • Einkaufspolitik, Einkaufsmarketing, Beschaffungsprozesse
  • Rechtliche Möglichkeiten im Ein- und Verkauf
  • Materialfluss, Lagersysteme, Logistikkonzepte
  • Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme
  • Einsatz der Produktionsfaktoren, Produktions- und Organisationstypen der Fertigung

Prüfungs-/Lehrgangsteil 2: Management und Führung

5. Organisation und Unternehmensführung

Planungskonzepte

  • Planen, Ausrichten, Organisieren von strategischen und operativen Unternehmenskonzepten
  • Instrument der strategischen Analyse, Methoden der Strategieformulierung
  • Strategische Zielerreichung

Organisationsentwicklung

  • Konzepte der Analyse und Synthese
  • organisatorisches Gestalten
  • Aufbau- und Ablauforganisation nach den Stufen des Organisationsprozesses
  • Methodische Organisationsentwicklung

Projektmanagement

  • Entwerfen von Projekten, Projektorganisation
  • Planen und Leiten von Projekten
  • Betriebliche und persönliche Planungsmethoden

Integratives Management

  • Qualitäts- umwelt- und sicherheitsbewusstes Handeln
  • Einschlägige Normen und Gesetze
  • Qualitätsmanagementmethoden
  • Integrierte Managementsysteme
  • Weiterentwicklung von vorhandenen integrierten Managementsystemen

Moderations- und Präsentationstechniken

  • Moderation, Gesprächsführung
  • Argumentations- und Problemlösungstechniken
  • Vorbereiten und Vorstellen von Präsentationen

6. Personalmanagement

Personalplanung und -beschaffung

  • Personalplanung als Teil der Unternehmensplanung
  • Quantitativer und qualitativer Personalbedarf
  • Personalbeschaffung nach Grundsätzen der Personalpolitik

Personalentwicklung und –beurteilung

  • Auswahl und Einsatz von Mitarbeitern
  • Personalbeurteilung nach Beurteilungssystemen
  • Mitarbeitergespräche, Festlegen von Zielvereinbarungen
  • Stellenbeschreibungen
  • Schulungspläne, Maßnahmen zur Qualifizierung der Mitarbeiter

Personalentlohnung

  • Entgeltkonzepte
  • Kriterien zur Festlegung der Entgelthöhe

Personalführung, Techniken der Mitarbeiterführung

  • Führungsstile, Führungsverhalten
  • Führen von Gruppen unter gruppenpsychologischen Aspekten
  • Zielorientiertes Führen von Mitarbeitern

Arbeits- und Sozialrecht

  • Rechtsgrundlagen und Gestaltungsfaktoren des Arbeits­verhältnisses
  • Aufbau, Betrieb eines betrieblichen Sozialwesens

Beteiligungsrechte der Arbeitnehmer

  • Gesetzliche Regelungen der innerbetrieblichen Interessens­vertretung
  • Tarifliche und betriebliche Grundlagen der innerbetrieblichen Interessensvertretung

7. Informations- und Kommunikationstechniken

Datensicherung, Datenschutz, Datenschutzrecht

  • Risikoreduktion in der Informationstechnologie
  • Möglichkeiten technischer Datensicherung
  • Gesetze, Verordnungen, Richtlinien zum Datenschutzrecht

Auswahl von IT-Systemen, Einführung von Anwendersystemen

  • Beurteilung von IT-Systemen
  • Auswahl von IT-Systemen
  • Einführung aktueller Anwendersoftware

Übergreifende IT-Systeme

  • Wissensmanagement, Managementinformationssysteme
  • Lastenhefterstellung für spezielle Unternehmensanforderungen
  • Softwareergonomie bei der Softwareentwicklung
  • Einführung aktueller Anwendersoftware
  • Phasen und Probleme bei der Softwareeinführung
  • Kommunikationsnetze und –systeme auf Medien bezogen
  • Kommunikationssysteme und –dienste für spezifische Unternehmensanforderungen
  • Auswahl, Einsatz und Anwendung von Kommunikations­systemen im betrieblichen Leistungsprozess

8. Vorbereitung auf die Projektarbeit

Prüfungs-/Lehrgangsteil 3: Projektarbeit, Fachgespräch, Präsentation

Fachübergreifender technikbezogener Prüfungsteil (Projektarbeit)

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